Glossar2018-04-22T23:12:48+00:00

Glossar

  • Bedampfung

    Auf einer modernen VPD-Anlage (Vapor Phase Deposition) können Metallisierungen auf einer Vielzahl von Materialien aufgebracht werden( ABS- und PC-Kunststoffe,SLS-Harze,2K Polyurethane, Metalle, Glas, Ureol). Bedampfung ist auch mit Gold, Silber, Kupfer, Chrom, Chrom-Nickel möglich. Als Schutzschicht erfolgt Plasmapolymerisation oder SIO/SIO2-Auftrag unter Reinraumbedingungen.

  • CAD

    Computer Aided Design – Rechnergestützte Konstruktion als Hilfsmittel beim technischen Zeichnen. Es wird ein virtuelles 2D/3D –Modell eines technischen Objekts mit Hilfe eines Computers erstellt.
    Diese Daten können dann entweder über einen Plotter ausgedruckt oder aber direkt an die Fertigungsmaschinen (CNC) weitergegeben werden. Im CAD kann man eine beliebige räumliche Abbildung ( Ansicht in verschiedenen Ebenen und Perspektiven) am Bildschirm darstellen und an Fertigungsmaschinen ausgeben.

  • CAM

    Computermanufacturing – direkte Steuerung von Fertigungsmaschinen (CNC) auf der Grundlage von CAD-Daten. Systeme: CATIA/ProEngineer/Tebis/Cerec etc.

  • Cubing

    Vom lateinischen Cubus, der Würfel. Mit Cubing bezeichnet man den Anbau von z.B Karosserieteilen zu einem Gesamtfahrzeug aus Teilmodellen. Die einzelnen Modelle können einzeln auf einem Cubingbock fixiert werden. An diesem Modell können dann technische Änderungen vorgenommen werden.

  • Demonstrationsmodell

    Demomodell eines Werkstücks

  • DKM

    Datenkontrollmodell _ Das Datenkontrollmodell ist die Darstellung der Konstruktionsdaten 1:1.Es bietet den ersten optischen Eindruck, der zugrundeliegenden Datensatz kann überprüft, gegebenenfalls korrigiert und für Änderungen in die CAD-Daten zurückgeführt werden.

  • FDM

    Aus einem thermoplastischen Rohmaterial (schmelzfähiger Kunststoff), das sich in Drahtform auf einer Spule befindet, wird mittels einer Heizdüse das Material (ABS-Kunststoff) entlang einer Bauteilgeometrie abgefahren und auf einer Plattform schichtweise aufgebaut.

    Das Material hat eine hohe Festigkeit und ist temperaturbeständig bis 200 Grad Celsius.

  • Funktionsmodell

    Das Funktionsmodell erlaubt die Überprüfung einiger oder aller Funktionen eines Produkts.

  • Lackiertechnik

    Um die Durchlaufzeiten zu verkürzen und den höchsten Qualitätsanforderungen zu genügen, haben wir eine eigene Lackiertechnik aufgebaut. Diese umfasst einen Reinraum Klasse 10000 mit Lackierkabine, Trockenöfen und Schlammabscheidung sowie eine Schleuse mit Abblasung.

    Wir verarbeiten lösemittelbasierende und wasserbasierende Lacke. Zur Erzielung von spiegelnden Oberflächen (Reflektoren) werden hochglänzende Lacke auf die Urmodelle vor dem Einformen aufgebracht. Reflektoren werden mit speziellen hochtemperaturfesten Lacken vorbehandelt und können bedarfsweise eine Schutzlackierung erhalten.

  • Lasersintern

    Beim Lasersintern wird ein Modell aus einem besonderen Kunststoff ( PU-Pulvermaterial) schichtweise durch einen Laser aufgebaut. Diese Modelle haben eine hohe thermische und mechanische Stabilität. Es können sowohl Kunststoff-, als auch Metallpulver zur Anwendung kommen.

  • Messtechnik

    Präzise Vermessung von Bauteilen jeder Art – Herstellung von Messprotokollen – Soll-Ist- Vergleich von Werkstück und 3D-Geometriedaten.

  • Odette

    Sichere Datenübertragung (z.B. CAD-Datensätze) durch spezielle Software.

  • Proportionsmodell

    Stellt die Form und Proportion eines Objekts dar.

  • Prototypen

    Ein Prototyp ist ein aus CAD-Daten erstelltes Grundmodell für die Serienfertigung.

    Er entspricht dem Serienprodukt in allen Bereichen (Maß und Material).

  • Rapid Prototyping

    Rapid Prototyping ist das ideale Verfahren auf dem Weg zu zeitorientierten, schnellen Produktentwicklungen. Es bietet eine kurzfristige Umsetzung von Ideen in Prototypen, gegebenenfalls auch über die stufenweise Entwicklung von kostengünstigen Zwischenmodellen, welche zu Designstudien, Einbau- oder Feldversuchen genutzt werden können. Mit Hilfe des Rapid Prototyping können aufgrund von CAD-Daten ohne den zusätzlichen Einsatz von Werkzeugen oder Formen komplexe Modelle hergestellt werden.

    Allgemeine Vorteile sind die schnelle, kostengünstige Herstellung von Prototypen und Modellen bei geringem Personalaufwand.

  • Silikonformen

    Die optimierten Rapid-Prototypingmodelle werden in speziellen Silikonen abgeformt und dann in Kunststoffen im Vakuumguss gegossen.

  • Urmodell

    Das Urmodell wird normalerweise im Rapid Prototypingverfahren (SLA,SLS,FDM) hergestellt, optimiert und gefinished, in Silikon abgeformt und im Vakuumguss produziert.

  • Vakuumguss

    Wir vergießen seriennahe Zwei-Komponenten-Gießharze in Silikonformen. Die Palette der Harze ist sehr umfangreich und umfasst verschiedene Härtegrade.
    Farbliche Abstimmung nach Kundenwunsch ist ebenso möglich wie das Gießen von glasklaren Teilen und mehrfarbigen Gläsern.

    Auf mehreren Vakuumgußmaschinen können PU-Teile bis hin zu 2000 x 1000 x 600 mm realisiert werden.

    Unser Spezialgebiet in diesem Bereich sind Scheinwerfer und Rückleuchten.

    • Prototypenteile
    • seriennahe Vorserienteile
    • verbaufähige Kleinserienteile
    • ein- und mehrfarbige Glasteile
  • VPD

    Vapor Phase Deposition – Auf einer modernen VPD-Anlage können Metallisierungen im Hochvakuum auf einer Vielzahl von Materialien aufgebracht werden.

    Der gewünschte Glanzheitsgrad wir ausschließlich durch die vorherige Oberflächenbearbeitung erzeugt; für spiegelnde Oberflächen wird eine Hochglanzlackierung vor der Bedampfung aufgebracht (plasmagestützte Aluminiumbedampfung).